Händel und das Wasser. Countdown!

HaendelExperiment Logo-01Am 3. Mai ist es soweit: Das Händel-Experiment der ARD Klangkörper findet seinen großen Abschluss. Nicht nur in Halle an der Saale, wo das offizielle Abschlusskonzert mit dem MDR-Orchester stattfindet, sondern auch in Berlin, wo etwa 600 Schüler in den großen Sendesaal an der Masurenallee kommen werden. Natürlich werden die Musiker des RSB dort Werke von Händel spielen – bekannte und nicht so bekannte. Natürlich werden die Schüler mit den Musikern zusammen auch das berühmte Hallelujah singen, das eine zentrale Rolle bei bundesweiten Musikvermittlungs-Projekt gespielt hat. Das Eigentliche, Besondere ist aber etwas anderes: Seit Oktober heben zahlreiche Schüler im ganzen Bundesgebiet angeregt durch Händel komponiert, Texte geschrieben und Filme gedreht. So auch in Berlin.

IMG_3865Wir blicken noch einmal zurück: Im Oktober 2017 gingen vier Musiker auf Schultour. Im Gepäck war Händel, Musik zum Thema Wasser und die Auffordrung an die Schüler, eigene Werke zu komponieren. Ob das wohl klappen würde? Wir waren uns nicht sicher, denn schließlich ist Komponieren etwas, das kompliziert erscheint und wofür man durchaus auch Fachwissen benötigt. Für wen komponiere ich? Welche Instrumente spielen und was können die für Töne produzieren? Wie kann ich ein außermusikalisches Thema zum „Klingen“ bringen? Wie strukturiere ich eine Komposition und wie schreibe ich das dann auch noch alles auf?? Und dennoch, es haben sich tatsächlich fünf der sieben besuchten Schulen ans Werk gemacht und Stücke erfunden, die sie aufgeschrieben oder aufgenommen haben. Was dabei herausgekommen ist, möchten wir in den nächsten Wochen hier vorstellen, den am 3. Mai können wir nur eine kleine Auswahl der vielen entstandenen Kompositionen präsentieren.
Es gibt übrigens für diesen Tag noch ein paar freie Plätze im großen Sendesaal. Wer am 3. Mai ab 10 Uhr live dabei sein möchte, kann sich unter education@rsb-online.de zum Berliner Finale des Händel-Experiments anmelden.

Es sind vielfältige Ergebnisse, die beim Finale zu hören sein werden: Kompositionen, die mit dem Komponierprogramm „Ludwig“ erstellt wurden, Kompositionen, in den Wasser als Instrument verwendet wird, Kompositionen, die wie Wasser klingen, Stücke mit „echten“ Instrumenten, andere mit elektronischen Klängen. Auch kreative Filme sind entstanden, die mit viel Aufwand gedreht wurden.
Beim Blick auf diese „Händel-Welle“, die in den letzten Monaten durch Berlin gerollt ist, freut sich mein Musikvermittlerherz! Auch mit Klassik kann man offensichtlich nach wie vor Schüler begeistern – wenn nur ausreichend Kreativität im Spiel ist.

Ein Beitrag von
Isabel Stegner

 

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