Versöhnung beginnt in der menschlichen Begegnung

Auch am Kant-Gymnasium in Spandau ist eine Komposition zum Thema „Hoffnung in Zeiten des Krieges“ entstanden. „Im Grunde ist es ein Auftragswerk – Ihr habt es angenommen.“, sagt Dorothee Muschter in dem folgenden Film, der den Entstehungsprozess der Komposition dokumentiert:

Weitere Eindrücke vom Kompostionsprozess finden sich im Blogbeitrag von Rudolf Döbler, Flötist beim RSB und Coach der jungen Komponisten.

Ergebnis der mehrwöchigen Arbeit war ein etwa sieben Minuten langes Werk, das zusammen mit der Komposition der Sophie-Scholl-Schule im Kant-Gymnasium zur Uraufführung kam:

Die Ernsthaftigkeit und Souveränität, mit der die Schüler*innen das schwierige Thema bearbeitet und auf die Bühne gebracht haben, verdient größten Respekt!

Heute ist Holocaust-Gedenktag.
Die beiden Kompositionen, die am Beginn des Projekts standen, Luigi Nonos „Julius Fucik“ und der „Überlebende aus Warschau“ von Arnold Schönberg, erinnern an Opfer des Holocaust und haben ihnen ein Denkmal gesetzt.

„Hoffnung und Versöhnung beginnt in der menschlichen Begegnung. Wenn ich einem Menschen wirklich begegne, mich öffne, kann ich auch mehr Verständnis für mein Gegenüber aufbringen, auch wenn dessen Meinung und Haltung meiner entgegensteht.“, so heißt es dagegen im Werk der jungen Komponist*innen.

Begegnung, Hoffnung und Versöhnung – welch schöne Vision für die Zukunft an einem Tag wie diesem!

Ein Beitrag von
Isabel Stegner

 

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