Peer an der Havelland Schule

Jedes Jahr wieder sind die Schulprojekte des RSB, die in ein großes Fanilienkonzert münden, etwas ganz Besonderes. Es gibt ein gemeinsames Thema, in diesem Jahr war es die Geschichte von Peer Gynt mit der Musik von Edvard Grieg, und es gibt ungefähre Absprachen, welchen Teil der Geschichte welche*r Musiker*in bearbeiten möchte. Und dann ziehen die Musiker*innen los in die Schulklassen. Sie haben eigene Ideen, schauen, was sie vorfinden, sprechen sich mit den Lehrkräften ab, probieren aus, sehen und hören, was die Schüler*innen können und wollen, woran sie Spaß haben.
Die RSB-Geigerin Karin Kynast war in dieser Saison in der Havelland Grundschule zu Gast. Hier entstand in Zusammenarbeit mit der Lehrerin Sabine Hilbich-Lenger ein wahres Feuerwerk zum Thema „Peer Gynt“ in Form von Bildern, Texter, Liedern und mehr. Der folgende Film, der eine eigene Geschichte über Peer erzählt, erlaubt nicht nur einen Einblick in die Vielfalt der Methoden und die Begeisterung der Schüler, er zeigt auch, was alles entstehen kann, wenn man der Kreativität von Schüler*innen und Musiker*innen Raum gibt:

Karin Kynast selbst schreibt über ihre Arbeit mit den Schüler*innen:
„Ich hatte zunächst mit den Namensvertonungen angefangen, um mit den Schülern Rhythmus zu üben und selbst die teilweise ungewöhnlichen Namen der Schüler zu lernen. Dann schrieb ich Texte, die wir in Abschnitte unterteilten zu denen dann die Bilder gemalt wurden. Während ein Teil der Klasse malte, übte und arbeitete ich mit kleinen Gruppen musikalisch und konnte dabei, da wir durch insgesamt drei Projekttage genug Zeit hatten, auf jedes Kind individuell eingehen. Zunächst wollte ich noch eine Begleitung mit Schlagwerk, musste das dann aber bei den Aufnahmen zugunsten der Textverständlichkeit aufgeben.
Mein Anliegen in meiner Auslegung der Geschichte ist ganz klar die Feststellung: „Siehe da, man glaubt es kaum, es ist nun aus der böse Traum. Schaut Euch hier das Wunder an, was Musik bewirken kann!“ Es geht um die integrative und deeskalierende Wirkung von Musik.“

Einen kleinen Teil ihrer Arbeit brachte Klasse auch beim Familienkonzert auf die große Bühne. Dazu demnächst mehr, hier auf dem Blog.

Ein Beitrag von
Isabel Stegner

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s