Rapauke und die Nacht

Am Anfang ist der Titel, dann folgt das Brainstorming: Was mag Rapauke in der Nacht so alles widerfahren? Wilde Träume? Erscheinen vielleicht gar Gespenster?
Vor dem Schlafen kommt zunächst einmal das Schlafengehen, und wie schwierig das sein kann, davon können wohl alle Eltern ein Lied singen! Zunächst das nicht schlafen Wollen:
Viele wicht’ge Sachen
muss Rapauke machen,
kommt noch nicht zur Ruh‘.
Rapauke, Rapauke, mach die Augen zu!
Unter anderem muss Rapauke erst mal seinen kleinen Rapauke ins Bettchen bringen.

Anschließend geht es um das nicht schlafen Können: Die Bettdecke liegt nicht richtig, Krümel pieksen und ein bisschen unheimlich ist es auch im Dunkeln. Gut, dass es unseren Nachtwächter gibt!

Und dann ist da auf einmal noch ein zweiter Rapauke, der hinter dem schlafenden Rapauke emporsteigt. Ein Gespenst vielleicht, oder ein Traum? Auf den schönen Traum vom Tanzen freut sich jedenfalls nicht nur der Traum-Rapauke sichtlich…

zwei Rapaukes

Doch dann wird es ein wenig unheimlich.

Der Flügelflagel gaustert
durchs Wiruwaruwolz,
die rote Fingur plaustert
und grausig gutzt der Golz.

So heißt es im „Gruselett“ von Christian Morgenstern. Und zu Ligetis Nachtstücken erscheinen sie tatsächlich, die Fingur und der grausig Golz.

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„Ich habe gar keine Angst“, betont das Mädchen in der ersten Reihe immer wieder….

IMG_1549Aber dann verschwinden die bösen Träume wieder und es geht um Tiere, um Nachttiere wohlgemerkt. Ihre Stimmen kommen aus dem wundersamen Iglu und mischen sich mit Imrovisiertem der Musiker.

Gut, dass die Nacht auch wieder vorbeigeht. Zu Mendelssohn klingen Glöckchen und wird mit Zahnbürsten auf leeren Klorollen geschrubbt – ein schönes Geräusch übrigens und eine sehr passende Geste zu den schnellen Läufen der Instrumentalisten.
IMG_1568 KopieBeim Hinausgehen dürfen sich die Kinder noch kleine Stempel auf die Hände drücken lassen. Mit Begeisterung werden Igel und Fuchs, Eule und Fledermaus eingesammelt.

Wieder haben wir also ein neues Rapauke-Programm über die Bühne gebracht – das dreizehnte mittlerweile. Und wieder war es eine große Freude, mit einem engagierten phantasie- und humorvollen, professionellen und zugleich lockerem Team zusammenzuarbeiten. Danke!!

IMG_1565Im Oktober geht es weiter…

Ein Beitrag von Isabel Stegner

Fotos: Juliane Manyak, Lara Faroqhi, Isabel Stegner

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