Die Elefanten kommen!

Jeder Musiker macht es anders – an der Berthold-Otto-Schule, unter Begleitung von Karin Kynast und mir, kommen die Elefanten in Bewegung. Die Idee besteht darin, zu einer kurzen Musikpassage einen Trickfilm selbst zu gestalten. Erstaunlich einfach geht das heutzutage, wie wir seit einer Fortbildung bei den Medienpädagogen von KiJuFi wissen. Einfach die passende App für das Handy herunterladen, aus einem Stuhl eine Trickkiste bauen und schon kann es losgehen.

babar-mit-blumen
Die Schüler der 3. und 4. Klasse ziehen begeistert mit. Viele Schüler haben (ausnahmsweise) ihre Handys im Unterricht parat, die passende App ist bei allen schon installiert. Kleine Arbeitsgruppen mit drei bis vier Kindern werden gebildet und dann geht es los: In der ersten Stunde wird gebaut. Handy am Stuhlbein fixieren, Hintergrund auswählen und festkleben, damit nichts verrutscht. Für gute und gleichbleibende Beleuchtung zu sorgen, ist ebenfalls wichtig. Dann die Aufgaben klären. Der Kameramann macht die einzelnen Fotos, achtet darauf, dass nichts verrutscht und keine Finger im Bild sind. Die andern schieben die Figuren über den Hintergrund, schön langsam, Stück für Stück. Als alles vorbereitet ist, ist die erste Stunde schon vorbei.

Bevor die Fotos gemacht werden, hören alle noch einmal die Musik. Ein Ausschnitt von 40 Sekunden aus der Originalmusik von Poulenc soll mit bewegten Bildern hinterlegt werden. Die Musiklehrerin Anke Hinrichs hat mit den Schülern schon eine grafische Partitur erstellt und die einzelnen Abschnitte beschrieben. Wir stoppen noch einmal die Längen und rechnen. Bei 12 Bildern pro Sekunde müssen insgesamt fast 500 Bilder gemacht werden! Ungläubiges Staunen bei den Schülern. Und dann geht es richtig los. Manche Gruppen arbeiten zügig, andere diskutieren heftig, was denn nun auf ihrer „Leinwand” eigentlich geschehen soll. Lehrerinnen und Musikerinnen beobachten und geben Hilfestellung, wo es nötig ist. Und überall taucht der Kopf von „unserem” Babar auf, der von allen am Projekt teilnehmenden Schulen „verarbeitet” wird.

Fast vier Schulstunden lang heißt es immer wieder „… und Foto”. Die fertigen Filmchen werden gleich auf den Computer geladen und können im Großformat betrachtet werden. Einige stehen Kopf – glücklicherweise lässt sich das noch im Nachhinein korrigieren …
Zum Schluss gibt es viele kleine Filmchen, die nun weiterverarbeitet werden können.
Neugierig geworden? Hier ein ganz kleiner Preview:

 

Mehr davon zu sehen gibt es dann im Familien- und im Schulkonzert von „Babar, dem kleinenen Elefanten” am 17. und 18. Februar im Haus des Rundfunks. Karten sind hier erhältlich – wir freuen uns auf Euch und Sie!

Ein Beitrag von
Isabel Stegner

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