Kunst und Spiele – 5. Netzwerktreffen der Robert Bosch Stiftung

Jetzt sind die Tage schon wieder vorbei, wie im Flug vergangen.

18 Kulturinstitutionen zusammen mit den Bildungspartnern aus Kita und Grundschule aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich dieses Mal in Berlin getroffen um sich weiterzubilden. Um sich auszutauschen, zu diskutieren, sich zu freuen über Erreichtes. Und Lösungen zu finden für Probleme, die oft spartenübergreifend doch überraschend ähnlich sind.

Gleich zu Beginn des Treffens wurde in Foren zu Schwerpunkten des Aspekts „Weitergeben“ diskutiert.

Es geht immer um Kunst und immer um kleine Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Für die, da sind sich alle einig, die große Kunst keineswegs eine Überforderung darstellt. Wir müssen sie nur kindgerecht vermitteln. Und die Offenheit der Kleinen dazu nutzen, sie zu verführen und zu verzaubern. Sie sind ein so aufmerksames und ehrliches Publikum, das wiederum uns nach einem Projekt, einem Konzert und die Kollegen der anderen Sparten nach einem Museums- oder Theaterbesuch ganz bezaubert zurücklässt. Die Arbeit hat sich gelohnt! Das sagen uns die strahlenden Kinderaugen. Und wenn wir  den Kindern das zweite oder dritte Mal begegnen, spüren wir, dass wir etwas eingepflanzt haben, dass wir einen kleinen Experten vor uns haben, der von unserer letzten Begegnung Brücken zur nächsten schlagen kann, der weiß, was eine Geige oder ein tiefer Ton bedeutet, wie man sich zu lauter oder zu getupft leiser Musik bewegen könnte.

Das Besondere an den Netzwerktreffen Kunst und Spiele ist, dass wir die Möglichkeit bekommen, nicht allein in der Musik als unserer Kunstform zu bleiben, sondern dass ein gewollter Austausch gefördert wird. Die Werkstätten in diesem Jahr waren an alle gerichtet. Man entschied individuell nach eigenem Interesse. Das Team des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin war in allen vier Werkstätten vertreten.

Schwere Entscheidung, aber wir haben uns zum Glück aufteilen können.

Der Bezug hin zum Eigenen findet schnell statt. Auch wenn wir über Tanz und Bewegung reden, finden sich überall Bezüge zur Musik. Keine Kunstform steht isoliert da. Jede kann von der anderen profitieren. Alle Kunstformen denken ähnlich, haben ähnliche Parameter, mit denen sie arbeiten. Das zu erkennen, lässt einen ganz schnell die Angst verlieren vor dem vermeintlich Fremden. Wir nehmen die neuen Kenntnisse aus den Bereichen Theater, Tanz und Film in uns auf und werden sie splitterartig, klein oder groß in unsere weitere Arbeit einfließen lassen.

image

Wir blicken in die Trickfilmwerkstatt.

image

Technikstudien. Es darf probiert werden.

Datei 03.06.16, 16 12 53 (1)

Tanz und Bewegung für 4-Jährige macht auch uns zu fröhlichen Kindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Netzwerktreffens sitzen alle noch einmal gemeinsam im lichten Innenhof der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin. Es wird berichtet und ausgewertet. Und in die Zukunft geblickt.

image

Vertreter der Robert Bosch Stiftung im Dialog mit den Teilnehmern des Netzwerktreffens.

Positiv in die Zukunft geblickt!

Wir nehmen und vervielfältigen die Energie und das neue Wissen.

image

Mitglieder unseres Education-Teams beim Empfang im Max Liebermann Haus, dem Sitz der Stiftung Brandenburger Tor, die der neue Kooperationspartner im Projekt Kunst und Spiele ist.

 

 

Ein Beitrag von Juliane ManyakDatei 03.06.16, 18 11 58

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s